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AUFFÜHRUNGEN
2002
Überblick
Theaterwoche Korbach 2002
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Theaterwoche Korbach 2002: Aufführungen
Werkstufe 1 der Paul-Zimmermann-Schule Korbach
(Schule für Praktisch Bildbare und praktisch bildbare Körperbehinderte)
Idee und Spielleitung: Insa Schult/Nadin Schmidt, Assistenz: Andrea Haase
"Die Geschichte vom Fischer und seiner Frau"
Menschenschattenspiel frei nach dem Märchen der Gebrüder
Grimm
Das Märchen vom Fischer und seiner Frau fasziniert bis heute durch die
zeitlose Problematik der Schwierigkeit, angemessene Wünsche zu äußern.
Ein Fisch, der ein verzauberter Prinz ist, erfüllt zum Dank für seine
Freiheit den Wunsch nach einer besseren Behausung. Damit nicht lange
zufrieden treibt die Frau des Fischers, langsam in einen Strudel aus
Habgier und Größenwahn geraten, ihren Mann dazu, immer neue und
größere Wünsche zu äußern, bis sie sich schließlich in ihrer
ursprünglichen Lebenssituation wiederfinden....
Neben Kostümen und Requisiten werden durch die vielfältigen
Möglichkeiten des Overhead-Projektors verblüffende Effekte erzielt.
Die Werkstufe 1 besteht aus drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von
14 bis 18 Jahren. "Die Geschichte vom Fischer und seiner Frau"
ist das fünfte Schattentheaterprojekt der Gruppe. Im letzten Jahr wurde
ihr Projekt "TITANIC" mit großem Erfolg in der Korbacher
Theaterwoche aufgeführt.
Am Mittwochvormittag spielte die Werkstufe der Korbacher Paul
Zimmermann Schule für praktisch Bildbare als Schattentheater das Grimms
Märchen "Die Geschichte vom Fischer und seiner Frau" in einer
aktualisierten Fassung. Die drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von
14-18 Jahren spielten in ihrer nunmehr fünften Produktion unter der
Spielleitung von Insa Schult und Nadin Schmidt, assistiert von Andrea
Haase.
Das Schattentheater der Paul Zimmermann Schule hat sich in der
Theaterwoche Korbach langsam zu einer Institution entwickelt. Mit den
verschiedensten Techniken, passenden Musikeinsatz und verstecktem,
verschmitzten Humor schaffen es die Schüler mit ihren Spielleiterinnen
dem Publikum zu Herzen zu gehen, das angerührt von Bild und Spiel
begeistert das Dunkel des Kinosaals der alten Belgierkaserne verließ.
Hier geht's zur Nachbesprechung
dieser Aufführung aus der Festivalzeitschrift Spotlight.
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