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Aufführungen

AUFFÜHRUNGEN
2002

Überblick

Theaterwoche Korbach 2002

 

Theaterwoche Korbach 2002: Aufführungen


"Revolting Rhymes"
von Roald Dahl
gespielt von der englisch-sprachigen Theatergruppe des Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums, Siegen
Spielleitung: Peter Schlömer

Dahl nimmt als Vorlage fünf bekannte Kindermärchen, geht mit ihnen möglichst rau und respektlos um und fasst seine fantasievollen wie hintergründigen Umdichtungen in harm-losgefällige Paarreime. Und schon haben wir eines dieser typisch angelsächsischen Produkte, wie sie in Perfektion offensichtlich nur das britische Inselklima entstehen lässt: einfallsreiche und originelle Geschichten, angesiedelt zwischen Komik und Entsetzen, Gruseln und Entzücken.

Entscheidend für die Auswahl war unsere traditionelle Vor-liebe für groteske Komik und die Erkenntnis, dass Dahls Texte eine Fülle von Spielanlässen bieten und geradezu schreien nach einer szenischen Umsetzung. Gespielt werden die Figuren so bekannter Märchen wie Cinderella, Snow-White und Little Red Riding Hood von fünf Schauspielerinnen und fünf Schauspielern. Gerade weil wir in der Fremdsprache spielen, verlassen wir uns mehr auf die Körpersprache als auf das gesprochene Wort.

Eine dreiköpfige Band (Keyboard, E-Gitarre und Schlagzeug) akzentuiert, untermalt und ironisiert mit ihrer Musik das Geschehen.

Die englisch-sprachige Theater-AG besteht seit 1987 und steht allen SchülerInnen der Klassen 9 - 13 offen.

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Impressionen aus der Aufführung

Die englischsprachige Theatergruppe des Siegener Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums präsentierte in hervorragendem Englisch und unter geschickter Mitwirkung einer Liveband den nächsten Festivalhöhepunkt, Roald Dahls "Revolting Rhymes". Unter der martialisch- feinfühligen Regie von Peter Schlömer entwickelten sie vor einem überdimensionalen Märchenbuch, das zwischenzeitlich zur Projektionswand eines Videobeamers wird, ein Feuerwerk an Witz und groteskem Humor. Dahl nimmt als Vorlage bekannte Kindermärchen u.a. Aschenputtel, Rotkäppchen, die drei kleinen Schweinchen und Schneewittchen, geht mit ihnen möglichst rauh und respektlos um und fasst seine fantasievollen wie hintergründigen Umdichtungen in harmlosgefällige Paarreime. Kräftig gegen den Strich gebürstet, der hausbackenen Moral entkleidet, entsteht ein typisch angelsächsisches Produkt makaberen Humors, wie es in dieser Perfektion wohl nur das Inselklima entstehen lässt. Das Ganze präsentiert von einer Gruppe, die vor Spielfreude nur so strotzte und mit Präzision und Einfallsreichtum das Publikum trotz fremdsprachlicher Distanz zu fesseln wusste. Da capo...

Hier geht's zur Nachbesprechung dieser Aufführung aus der Festivalzeitschrift Spotlight.
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wenden Sie sich an Michael Schwarzwald
Stand: Juli 2002

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