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Aufführungen

AUFFÜHRUNGEN
2003

Überblick

Theaterwoche Korbach 2003

 

Theaterwoche Korbach 2003: Aufführungen

Werkstufe 1 der Paul-Zimmermann-Schule Korbach
(Schule für Praktisch Bildbare und praktisch bildbare Körperbehinderte)
Spielleitung: Insa Schult, Assistenz: Nadin Schmidt, Andrea Haase
"Mustafas Traum"

Im Palast des Sultans herrscht große Aufregung: Die Prinzessin ist krank und alle ärztliche Kunst versagt. In seiner Not lässt der Sultan auf dem Basar verkünden, dass derjenige, der sie heilt, sie zur Frau bekommt. Das hört auch Mustafa, der Schuhputzer, und macht sich auf eine lange Reise, auf der es einige Hindernisse zu überwinden gibt ...

In den 20 szenischen Bildern unseres Menschenschattenspiels werden neben Kostümen und realen Requisiten durch die vielfältigen Möglichkeiten des Overhead-Projektors verblüffende Effekte erzielt. Selbst erstellte Folien, Schablonen oder gebastelte Gegenstände erzeugen durch die Lichtprojektion um ein Vielfaches vergrößert Raumwirkungen oder Naturzustände, die durch die Untermalung mit orientalischer Musik zusätzlich intensiviert werden.

Die Werkstufe 1 besteht aus drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von 16 bis 18 Jahren. Nach den Stücken "Titanic" und "Die Geschichte vom Fischer und seiner Frau" nimmt die Gruppe zum dritten Mal an der Korbacher Theaterwoche teil.

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Impressionen aus der Aufführung

Die Schattenspiele, die von den Körperbehinderten in der Paul-Zimmermann-Schule erarbeitet werden, haben von der Qualität her schon Tradition. 
„Mustafas Traum“, die Geschichte vom Schuhputzer, der mit der Wunderblume die kranke Prinzessin heilt, wird mit einfallsreichen Details bildhaft erzählt. Durch die vielfältigen Möglichkeiten des Overhead-Projektors werden verblüffende Effekte erzielt. Selbsterstellte Folien, Schablonen oder gebastelte Gegenstände erzeugen durch die Lichtprojektion um ein Vielfaches vergrößerte Raumwirkung oder Landschaftseindrücke. Da gibt es Marktszenen mit Obstverkäufern und Teetrinkern, ein Schlangenbeschwörer darf nicht fehlen. Für Erheiterung sorgen die Rauchschwaden aus der Wasserpfeife, die überlangen Fingernägel der Wahrsagerin, die Karten legt und aus der Hand liest, die Kamelherde, die in der Wüste vorüberzieht. Der Schuhputzer hat einen langen, gefährlichen Weg vor sich: die Wunderblume fällt in eine Felsspalte und er muss hinterher. Der Geist aus der Flasche hilft ihm, und so nimmt die Geschichte ein gutes Ende. Die Musik ist immer der Stimmung angepasst, natürlich mit viel orientalischem Sound.

Hier geht's zur Nachbesprechung dieser Aufführung aus der Festivalzeitschrift Spotlight.
Sie steht als pdf-Dokument (Größe: 57 kb) zur Verfügung. 
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wenden Sie sich an Michael Schwarzwald
Stand: Februar 2004

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