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AUFFÜHRUNGEN Theaterwoche Korbach 2006 |
Theaterwoche Korbach 2006: AufführungenAGORA, St. Vith/Belgien Oberschwester Zara leitet das Hospiz Sankt Johanna. Ihre Patienten, die sie vertrauensvoll "Mama Zara" nennen, sind allesamt Kriegsversehrte. Jeder von ihnen hat seine eigene Kriegsgeschichte hinter sich. Mama Zara hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Männer durch verschiedenste Therapieformen von ihren Traumata zu heilen. Ihr zur Seite stehen die zwei Krankenschwestern Klara und Violetta, die Mama Zara mit strengem Zepter unter ihre Fittiche genommen hat. Um das Fortbestehen des Hospizes und die Weiterentwicklung der Therapien zu gewährleisten, wird Geld benötigt. Darum zieht Mama Zara mit den beiden Schwestern und sechs ihrer Patienten durch die Lande, um das dringend benötigte Geld aufzutreiben. Sie machen überall da Station, wo ihnen Einlass gewährt wird. Mama Zara führt mit großem Engagement durch das von ihr zusammengestellte bunte Programm mit Instrumentalmusik und Gesang. Es soll die Besucher sowohl unterhalten als auch informieren. Sie weiß, von dem Gelingen der Veranstaltung hängt viel ab. Die Patienten sind von ihr gut vorbereitet worden. Sie haben verstanden, dass jeder noch so kleine Geldbetrag helfen wird. Im Verlauf des Unterhaltungsprogramms erhalten die Besucher auch einen Einblick in das Hospizleben und den hier angewendeten Therapiemethoden. Mama Zara erklärt jede Therapieform fachgerecht und für den Laien verständlich. Ihre Ausführungen werden von den Patienten verdeutlicht. Unter der Anleitung und Begleitung der beiden Schwestern demonstrieren sie die Therapien und ihre Erfolge. Schon bald werden diese Männer geheilt sein, um loszuziehen in einen neuen Kreuzzug … Ein tragisch-komisches Theaterstück mit Live-Musik. Eine Stellungnahme zu den Kreuzzügen der Gegenwart. Zum Stück gibt es eine pädagogische Begleitmappe. AGORA ist ein belgisches Theater und macht Inszenierungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Ihre Stücke reichen von der Bearbeitung literarischer Vorlagen bis hin zu Inszenierungen von neuen Inhalten auf experimenteller Grundlage. Dabei verwendet das Ensemble regelmäßig eigene Musik und bedient sich des Mediums Film.
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