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Werkstätten

WERKSTÄTTEN

Gesamtberblick

Literarische Quartett-
karten (2002)

 

 

Werkstätten: Theaterwoche Korbach 2002

Literarische Quartettkarten als Ausgangspunkt für den Aufbau einer Szene und einer Szenenfolge
Vorlage:

Literarische Quartettkarten (hier mit verschiedenen Auszügen aus "Don Carlos" von Friedrich von Schiller, die den Werkstattgruppen auch zur Verfügung gestellt werden)

Don Carlos von Friedrich von Schiller

  1. Wo alles liebt, kann Carl allein nicht hassen.
  2. Die schönen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende.
  3. Große Seelen dulden still.
  4. Stolz will ich den Spanier.

Wir wünschen uns aus der Perspektive verschiedener Theaterformen eine Werkstattarbeit, die sich mit den Aufbauprinzipien einzelner Szenen und Szenenfolgen beschäftigt. Dabei wäre es wichtig, Prinzipen sichtbar zu machen, die eine einzelne Szene bzw. Szenenfolge bestimmen. Hierbei denken wir z.B. an die Einheit des Ortes, der Zeit (Chronologie) und der Handlung (Kausalität). Weitere Gesichtspunkte wären der Spannungsverlauf, Spannungshöhepunkt und die portionierte Weitergabe von Informationen.
Es müsste den Werkstattteilnehmern deutlich werden, wodurch die Einheit und Abgeschlossenheit einer Szene und auch gleichzeitig die Offenheit der Szenen für die Szenenfolge gebildet werden.

Unser Ziel ist nicht die Darstellung eines Inszenierungskonzeptes, vielmehr geht es uns darum zu zeigen, welche Vielfalt und Spannbreite in diesem Spielimpuls für alle Werkstätten stecken. Dabei verstehen wir die literarischen Quartettkarten als Impuls für

  • die durchdachte Gestaltung eines Handlungs- und Spannungsbogens einer Szene und einer Szenenfolge
  • Improvisationen mit unterschiedlichen theatralen Ansätzen
  • die Gestaltung von Rollen und den Einstieg in Rollen
  • Experimente mit und Erprobung von unterschiedlichen theatralen Darstellungsformen auf der Bühne und an unterschiedlichen Plätzen in Korbach (sprachlich - nichtsprachlich; tänzerisch, musikalisch, bewegungstheatral, pantomimisch ...)
  • Erprobung von verschiedenen Formen der fantasievollen Ausgestaltung der Textvorlage durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Wünschenswert wäre, wenn in die Werkstattarbeit natürlich auch die mit einem Quartettspiel verbundenen weiteren spielerische Aspekte einbezogen würden.

Wichtig ist uns, in den Werkstätten mit möglichst vielen Alternativen und Zugangsweisen zu experimentieren und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Vielfalt von Wegen im Umgang mit dem Spielimpuls zu eröffnen.

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Bei Rückfragen und Anmerkungen zu dieser Webseite
wenden Sie sich an Michael Schwarzwald
Stand: November 2002

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