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Werkstätten

WERKSTÄTTEN

Gesamtüberblick

Bild & Klang (2003)

 

 

Theaterwoche Korbach 2003: Werkstätten
Bild & Klang

Performance
Suse Morawietz, Münster


s6--suse.jpg (25101 Byte)"Rot faucht es, gelb zischt es, hellblau tänzelt es, schwarz grollt es ..."
Da die Performance sich als Grenzüberschreitung zu allen Gattungen und Medien, die sich mit Kunst, Musik, Tanz und Theater beschäftigen, versteht, bietet natürlich gerade das Thema: "Bild und Klang" unendlich viele verschiedene Möglichkeiten: Aus den Eigenschaften von Materialien und Farben können ganze Charakterdramen entwickelt, zu Klängen kann tanzend gemalt und/oder auch andere bemalt werden. Zu bestehenden Bildern können Szenen entwickelt werden, in denen die gemalten Gestalten oder Elemente mit dem Künstler über Klänge in Kontakt treten etc. 
Darum geht es: mit allen Sinnen Theater machen!

Ziel des Workshops war es, das assoziative Verbinden von Bild (Farbe, Struktur, Form, Linie, Bewegung) und Klang (Stimme, Musik, Geräusche) für das Entwickeln eines szenischen Ablaufs zu nutzen.

Vorab: 
Das ursprüngliche Konzept war nicht so durchzusetzen, da in der Gruppe eine ganze Reihe recht junger TeilnehmerInnen war.

Die Arbeit gliederte sich in folgende Phasen auf (Ich verzichte auf die Darstellung der Kennenlern- und Aufwärmphasen):

  • Assoziationen zu Farben, z.B. grün = Wiese; blau = Himmel, Meer, etc., rot = Kirsche, Blut, etc. (kleine Geschichten werden von den Teilnehmenden erfunden und szenisch dargestellt
  • Klänge werden für die Geschichten vorgestellt und mit Hilfe von "Instrumenten" (alles, was Geräusche macht) hörbar gemacht.
  • Ein Kandinsky-Bild wird betrachtet, nicht besprochen. Jeder Teilnehmende sucht sich ein Element aus dem Bild aus (Zick-Zacklinie, roter Kreis, gelbes Dreieck etc,,) und entwickelt dafür einen kleinen Bewegungsablauf. Nach und nach werden die Bewegungsabläufe zusammengeführt. Bei Beibehaltung der eigenen Bewegung soll dennoch auf die anderen eingegangen werden.
  • Dreiergruppen erfahren das Zusammenspiel von Geräusch (Rhythmus) - Bewegung - Linie: a erfindet ein Geräusch, b bewegt sich zu dem Geräusch durch den Raum auf die Wand zu, wo c die Bewegungen in Linienführungen mit Kohle auf Packpapier umsetzt. Ist b vorne angekommen, wechselt c zu a, a wird b, b wird c, etc..
  • Verschiedene Musikstücke werden nach Vorbesprechung erst in Einzelarbeit, dann in Partner- und dann in Gruppenarbeit in ungegenständliche Malereien umgesetzt.
  • Ausgehend von den Bildern werden Bewegungsabläufe ausprobiert. Den Farben, Linien und den Malspuren werden Eigenschaften zugeordnet, die geeignet sind, eine kleine Spielhandlung daraus zu entwickeln.
  • Aus der Zusammenfassung der verschiedenen Arbeitsschritte entsteht das Konzept für die Abschlussperformance in der Kilianskirche.
s5--mae-si.jpg (22845 Byte) s4--mae-kni.jpg (21008 Byte) s1-far-mae.jpg (26485 Byte)
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Eindrücke aus der
Werkstattpräsentation

s1-farbe.jpg (27744 Byte)
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Bei Rückfragen und Anmerkungen zu dieser Webseite
wenden Sie sich an Michael Schwarzwald
Stand: Februar 2004

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