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WERKSTÄTTEN
Gesamtberblick
Goldspur Korbach
(2007)
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Werkstätten: Theaterwoche Korbach 2007
Thema: Goldspur Korbach
Theater vor Ort: Vom Aphorismus zur Szene
"Less is more!" Theater muss
nicht viele Worte machen und kann sich auch von Aphorismen inspirieren
lassen. Der Aphorismus, Sinnspruch, Maxime oder Bonmot ermöglicht dem
Theater die Herausforderung, weitreichende Weisheiten auf kurze,
prägnante Art zu verdichten. Diese Textreduktion bietet in ihrer
Mehrschichtigkeit viele Spielanlässe für das theatrale Handeln auf der
Bühne.
In diesem Sinne wünschen wir uns in den
Werkstätten auf der Grundlage der unten folgenden Aphorismen in einem
ersten Schritt eine Herangehensweise, die Szenen unter Verwendung von
- musikalischen Elementen
- clownesken-grotesken Elementen
- verzerrt-realen Elementen
- pantomimischen Elementen
- Elementen des Tanz- und
Bewegungstheaters
- Elementen der Performance
erarbeitet.
Darüber hinaus benötigt Theater immer
seinen Platz ("Agora") und sollte deshalb auch die Suche nach
dem rechten Ort der Inszenierung beinhalten: Wir fragen uns oft nach dem
Bezug, den das Theater zu seiner Umgebung herstellen kann. Der Ortsbezug
kann so zu einem zusätzlichen Ausgangspunkt für die Ideenfindung zu
einem neuen Stück werden.
Die Stadt Korbach ist für ihre
Goldgräbervergangenheit berühmt, heute führen den Besucher Goldtaler im
Pflaster von einer städtischen Sehenswürdigkeit zur nächsten. (Eine
neue Goldgräberstimmung?)
In einem zweiten Schritt sollen deshalb in Korbach die so entstehenden
Szenen der einzelnen Werkstätten an verschiedenen Plätzen in Form des
Stationentheaters "verortet" und in einer "bewegenden"
Geschichte gebündelt und präsentiert werden, so dass die verschiedenen
Werkstattergebnisse eine Synthese von Literatur und Stadtbezug ergeben.
Aphorismen
"Es ist nicht alles Gold, was glänzt." - Sprichwort
"Heim und Herd sind Goldes wert." - Sprichwort
"Morgenstund hat Gold im Mund." - Sprichwort
"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold." - Sprich-wort
"Nach Golde drängt, / Am Golde hängt / Doch al-les. Ach wir
Armen!" - Johann Wolfgang von Goe-the, "Faust I",
Margarethe
Alle Reichen stellen das Gold über die Verdienste." - Jean-Jacques
Rousseau, Émile
"Warum es von Vorteil ist, Worte auf die Goldwaa-ge zu legen? Damit
man sie von Blech unterschei-den kann." - Markus M. Ronner
"Alles was ich anfasse wird zu Gold. Verona habe ich drei Wochen
angefasst und das reichte dann." - Dieter Bohlen
"Jesus machte Wasser zu Wein, Dieter dagegen Scheiße zu Gold."
- Oliver Kalkofe über Dieter Bohlen
Werkstattzeiten:
- Dienstag, 15. Mai 2007 14.00 - 17.00
Uhr
- Mittwoch, 16. Mai 2007 09.00 - 12.00
Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
- Donnerstag, 17. Mai 2007 09.00 - 12.00
Uhr
- Freitag, 18. Mai 2007 09.00 - 12.00
Uhr
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