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Theaterwoche Korbach 2026: Die Spielgruppen

 

Mittwoch, 13. Mai, 20:00 Uhr
Spielort: Nikolaikirche Korbach
„Keiner hat das Recht zu gehorchen“
Eigenproduktion
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 – 10 der Ederseeschule Herzhausen
Buch und Regie: Stephan Rumphorst; Dramaturgische Begleitung: Karl-Heinz Stadtler

Die Synagoge Vöhl und die Ederseeschule Herzhausen haben sich zusammengeschlossen, um den Lebensweg eines Vöhler Juden szenisch auf die Bühne zu bringen. Unter dem Titel „Keiner hat das Recht zu gehorchen – Aus Freunden werden Feinde“ fand die Premiere im Februar 2026 in der Synagoge Vöhl statt. In vier Aufführungen sahen rund 400 Personen das Stück, das die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Regisseur Stephan Rumphorst erarbeitet haben. Auch einige Zeitzeugen - Verwandte und Freunde der dargestellten Personen - konnten dazu begrüßt werden. Alle historischen Fakten stimmen, Gruppe und Regie haben sich nur bei der Gestaltung hier und da etwas Freiraum genommen, damit die Geschichte flüssiger zu erzählen ist.

Aus dem Juden Max Mildenberg wurde im Stück Max Blumberg, der mit dem Protestanten Klaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts in guten nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Verhältnissen aufwächst. Gemeinsam spielt man Fußball, singt im Männergesangsverein. Doch dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Gefördert wurde das Projekt durch den Förderkreis „Synagoge in Vöhl“ e. V.“ und das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg.


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